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Home Coaching Institut KölnLösungen für wichtige (Lebens-)Themen, d. h. auch für Probleme, die Sie schon seit langem belasten. Das, was Ihnen persönlich auf dem Herzen liegt. Themen rund um Karriere, Berufung, Führung, Selbstverwirklichung, Belastung, Stress. Auch im beruflichen Kontext darf es mal ganz persönlich werden. Alle Ebenen bis Top Excecutive. Und für Unternehmen.Ausbildungen und Seminare zu energetischen Methoden: Psychokinesiologie,  Rückführung, Clearing. Spannend, mit Tiefgang und professionell.Lucia Beatrix Stellberg, Kooperationspartner, AusbildungsteamAntworten auf wichtige Fragen: zum Ablauf, zur Dauer, meiner Arbeitsweise, den Methoden etc.

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Maßnahmen gegen Mobbing am Arbeitsplatz - das können Sie tun / wir gemeinsam tun (1)
 


So packen Sie das Thema richtig an: Informieren Sie sich über Mobbing am Arbeitsplatz und handeln Sie frühzeitig
Die wenigsten Opfer schaffen es aus eigener Kraft, das Mobbing am Arbeitsplatz zu beenden, das ist leider Fakt. Gerade im Umgang mit Mobbern gibt es Fallstricke, die das Opfer oft erst im Nachhinein als solche erkennt, z. B. wenn ein nicht gut vorbereitetes Gesprächsangebot vom Mobber abgeschmettert wird. Informieren Sie sich daher eingehend, bevor Sie handeln.

Führen Sie ein Mobbingtagebuch
Notieren Sie Datum, Uhrzeit, Namen des Peinigers/der Peiniger und Art des Übergriffs. Von Mobbing kann erst die Rede sein, wenn Angriffe über einen Zeitraum von sechs Monaten mindestens ein Mal pro Woche erfolgen. Die Dokumentation ist hilfreich, wenn Sie mit Ihrem Arbeitgeber sprechen oder rechtliche Schritte einleiten, denn die Beweislast liegt bei Ihnen.

Suchen Sie einen Mobbing-Berater auf
Kein Mobbingfall ist wie der andere. Patentrezepte gibt es nicht. Auch hängt die Art des Vorgehens entscheidend von der Phase des Mobbingprozesses ab. Wir analysieren Ihre Situation und besprechen, welche Schritte Sie sinnvollerweise ergreifen können und welche nicht. Die folgenden Verhaltens-Tipps dienen einer ersten Orientierung; ihre Anwendung erfolgt auf eigene Gefahr (siehe auch Haftungsausschluss):

Erkennen Sie Ihren eigenen Anteil am Geschehen
Es ist wichtig für Sie zu wissen, welchen Anlass Sie dem Mobber gegeben haben, Sie zu schikanieren. Vielleicht haben Sie ihn mit einer unbedachten Äußerung übergangen, provoziert oder anderweitig verletzt. Vielleicht haben Sie ungefragt Ratschläge erteilt, ihre Kompetenzen überschritten oder an unpassender Stelle gelacht.

Eine Analyse Ihres Verhaltens vor und in Mobbingsituationen macht Ihnen bewusst, welche nonverbalen Signale Sie aussenden und wie Sie damit auf den Mobber wirken. Sorgfältig reflektieren wir Ihre Interaktionen mit dem Täter und finden den eigentlichen Grund für das Mobbing heraus. Gemeinsam erarbeiten wir neue Verhaltensstrategien, um künftiges Fehlverhalten am Arbeitsplatz zu vermeiden.

Akute Belastungsgefühle lösen wir mit sanften Methoden auf. Zusätzlich erlernen Sie Selbsthilfemethoden, mit denen Sie negative Gefühle und Ängste auch außerhalb des Coachings wirkungsvoll abbauen können. So erlangen Sie die Kontrolle über Ihre Befindlichkeit zurück, ein wichtiger Schritt aus der Opferrolle hinaus.

Beenden Sie Ihre Opferrolle - zeigen Sie Präsenz
Befindet sich das Mobbing noch in den beiden Anfangsphasen, können Sie es eventuell selbst durch geschicktes Auftreten beenden. Dies können Sie auf zwei Arten tun: über Ihre Körpersprache und die verbale tägliche Kommunikation mit dem Mobber und/oder einem klärenden Gespräch. Wenn Sie Angriffe stillschweigend hinnehmen, sich zurückziehen, den Mobber beschwichtigen oder übermäßig freundlich sind, stärken Sie seine Machtposition. Das Mobbing wird massiver. Zeigen Sie daher Präsenz. Halten Sie Kontakt zu Kollegen, nehmen Sie weiterhin teil an Mahlzeiten, Feiern etc. Grenzen Sie sich bei unfairen Bemerkungen ruhig und sachlich, aber entschieden ab.

So setzen Sie Ihre Körpersprache gezielt ein - wie Sie Selbstbewusstsein demonstrieren
Eine gebeugte, unsichere Haltung verrät dem Mobber, dass Sie ein Opfer sind. Mit einer aufrechten Körperhaltung mit eindeutiger Mimik und Gestik und einer klaren und deutlichen Stimme signalisieren Sie das Gegenteil. Wenden Sie den Blick nicht ab, während Sie mit dem Mobber reden. Halten Sie Ihren Kopf gerade, wenn Sie ihm oder ihr in die Augen sehen. Stehen Sie dabei mit beiden Füßen auf dem Boden, winkeln Sie keines der Beine ab. So fühlen Sie Standfestigkeit und strahlen diese auch aus. Lächeln Sie nicht, wenn Ihnen nicht danach zumute ist. Geben Sie eindringliche Blicke gelassen zurück.

Sitzen Sie und der Mobber attackiert Sie stehend, so stehen Sie ebenfalls auf. Verschränken Sie die Arme vor Ihrem Oberkörper (um Distanz zu schaffen und sich zu schützen) und schauen Sie ihn bewusst und ruhig (nicht herausfordernd) an. Von selbstbewusstem Verhalten lassen sich, gerade in den Anfängen, viele Mobber irritieren.

Zudem können Sie über Ihre Körperhaltung bestimmen, wie Sie sich gerade fühlen. Wenn Sie Schultern und Kopf hängen lassen, ist das Gefühl, das zu dieser Körperhaltung gehört, sehr schnell aktiviert. Machen Sie sich dieses Phänomen zunutze, nehmen Sie eine selbstsichere Körperhaltung ein. So informieren Sie den Mobber, dass er Sie zu respektieren hat. Nonverbal. Ganz ohne Gespräch.

Das Gespräch mit dem Mobber - Vorsicht vor Fallstricken
Bitten Sie den Mobber nur um ein Gespräch, wenn das Mobbing noch in den Anfängen steckt und Sie sich psychisch stark genug fühlen.  Mobber legen ein Gesprächsangebot häufig als Schwäche aus und tun Klärungsversuche kurzerhand als Fehlwahrnehmung ab. Das Opfer fühlt sich noch hilfloser als zuvor. Es gibt Täter, die im Gespräch sehr schnell zurückrudern. Andere werden hingegen erst recht aggressiv, wenn man sie konfrontiert.

Wenn Sie das Gespräch ohne vorherige Beratung suchen, stellen Sie sachlich klar, dass Sie abwertendes Verhalten und falsche Aussagen in keinem Fall hinnehmen. Denken Sie an Ihre Körpersprache, zeigen Sie Präsenz. Bleiben Sie ruhig und souverän, drohen Sie nicht. Halten Sie Blickkontakt, weichen Sie nicht aus. Machen Sie dem Mobber klar: Bis hierhin und nicht weiter.

Ein klärendes Gespräch mit dem Mobber zu führen, ist eine heikle Angelegenheit, der Ausgang hängt von vielen Faktoren ab. Wir finden heraus, ob ein Gespräch in Ihrem Fall überhaupt Sinn macht. Wir besprechen gemeinsam, wie Sie vorgehen können und klären mögliche Gesprächsverläufe und Hürden im Vorfeld ab.

Ergreifen Sie frühzeitig sinnvolle Maßnahmen gegen Mobing am Arbeitsplatz. Werden Sie aktiv! 0221 / 98 933 926 oder info(at) coaching-institut-koeln.de